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Die Gegend ist geschichtsträchtig.
An Kreuzungspunkten von wichtigen europäischen Handelswegen gelegen, beherrscht von freien Reichsstädten und kleineren oder größeren Fürstentümern wurden hier eine Menge an Burgen, Schlössern, Ensembles und auch Landschaftsteile konstruiert. Einiges ist erhalten und erzählt so seine Geschichten der Machtkämpfe, des Verfalls und des Wandels.
Zu verfolgen sind hier die verschiedensten Epochen und ihre stilbildenden Merkmale mit geschichtlich begründeten Unterschieden: Man betrachte nur den hinterlassenen Pomp der Fürstbischöfe in Mainfranken, den trutzigen Aufbau von Orten in der Oberpfalz oder die Nachahmungen des Bürgertums auf einem Bauernhof im Knoblauchsland. Nicht zu vergessen die unvollendete Orgie der bombastischen Gewaltarchitektur der NS-Zeit.
Interessant ist auch, wie neuere Architektur hier integrativ vorgehen kann – oder auch versagt. Positiv sei hier z.B. erwähnt der Anbau an die Pfalz in Forchheim oder die Erweiterung der Siebenbogenbrücke in Fürth.
Vieles ist natürlich auch strukturell zerstört worden und ist weiter in Gefahr geopfert zu werden. Nächstliegendes Beispiel ist der ständige Ausbau der Infrastruktur des Nürnberger Flughafens. Ob hier das Rad überdreht wird, wie ich prognostiziere, wird sich zeigen…. und die Zeche zahlt die nächste Generation .
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